Die ersten Schritte…

Die nachfolgenden Stücke sind alle etwas älter. Die Stücke sind unsausgereift und sind weit von einer Studioqualität entfernt. Damals stand mir noch nicht das Equipement von heute zur Verfügung. Aber doch hänge ich an ein paar Werken und vor allem an den Geschichten, die sie erzählen. Damals komponierte ich noch Musik unter dem Namen "Ziegenmilchmann!".

Kirgisischer Herbst

2015 bin ich zum ersten mal nach Kyrgyzstan zum Wildwandern gereist. Dieser Ausflug gehört zu meinen Höhepunkten. Gigantische Berge, unzählige vielfältige Täler, schweigende Hirten und über allem schwebten die Legenden des Schriftstellers Tschingis Aitmatow. Selbst mein Abenteuer in Kamtschatka konnte diese Reise nicht übertreffen.

Purgatorio (mit Strings)

Zwischen Himmel und Hölle, das ist der Ort des Purgatorios. Ich habe damals die Göttliche Komödie gelesen und war beeindruckt von Dantes Drama. Abstieg und Aufstieg liegen so dicht beisammen und werden mehr durch das Schicksal als durch die Vernunft bestimmt.

Die Gedanken sind frei

Dieses Stop-Motion-Video hatte ich für einen Wettbewerb gebastelt, für den das Volkslied "Die Gedanken sind frei" neuinterpretiert werden sollte. Es war mein erstes dieser Art. Gewonnen habe ich nicht. Aber es war eine spannende Herausforderung.

ZMM is back!

Es ist tatsächlich mein erfolgreichstes Video bislang – über 400 Aufrufe und ich habe keine Ahnung weshalb. Das Stück ist das Intro der letzten Liedsammlung. Ironische Selbstliebe – so könnte ich den Inhalt zusammenfassen.

Vorbei

Wenn am Ende einer Beziehung einfach alles drückt und zwickt und sich in einem zusammenstaut und dann der befreiende Moment des Loslassen kommt. Doch Loslassen ist oft nicht einfach. Das Stück beschreibt den schleichenden Prozess von Kopf bis Herz.

Stockwerk 500

Bei meinem alten Arbeitgeber hatte ich mein Büro im fünften Stock. Die Arbeit und die Kolleginnen und Kollegen waren super. Aber doch herrscht in einem Bürojob eine gewisse Eintönigkeit und Grauheit. In diesem Stück – vielleicht wider Erwartens – gewinne ich dieser Eintönigkeit etwas Schönes ab.