Wandern

Seit über 15 Jahren wandere ich bereits: mal Touren, mal Trails, mal wilde Routen. Da ist einiges an Erfahrung zusammengekommen. Was ich nicht bin, ist ein Ausrüstungsexperte. Darüber habe ich mich immer nur soviel informiert wie nötig. Aber ich kenne Einsamkeit, Hunger, Kraftlosigkeit, Blitz und Donner, Ohnmacht, Orientierunglosigkeit und hatte Begegnungen mit Bären, Schlangen, Nilpferden, Hyänen, Schäferhunden, Wildschweinen und Spinnen. Ich kenne die Freiheit und die Gefangenschaft. Ich kenne auch das Gefühl des Ankommens, der Einkehr, der Stille, der Ruhe, der Demut, der Bescheidenheit, des Sattwerdens, der Geborgenheit und hatte viele, viele Begegnungen mit dem Guten im Menschen und der Fürsorge der Natur.

Diese Seite befindet sich noch im Aufbau. Ich habe weiter unten eine kleine Gallerie der letzten Wanderungen zusammengestellt. Einige Wanderungen konnte ich nicht visuell festhalten, weil ich erst sehr spät damit begonnen habe, einen Fotoapparat mitzunehmen. Anders als die Bilder auf meiner Fotografieseite sind die Aufnahmen allerdings in der Bildqualität sehr niedrig. Im Laufe der nächsten Monate werde ich Schriftstücke ergänzen, die die Länder weniger aus ihre geographischen, politischen oder historischen Sicht beschreiben. Geschildert werden meinen Gedanken, Eindrücke und Erlebnisse auf der Basis meiner Notizbücher. Ich sehe das Wandern als eine Möglichkeit der Reflexion, aber auch als Lehrstück um mit Widrigkeiten und Unvorhersehbarem umzugehen. Zugleich ist jede Wanderung auch eine Erdung. Nach jeder Rückkehr ist das Erstaunen groß darüber ein Bett, ein Dach über den Kopf und ausreichend Essen zu haben. Diese Alltäglichkeiten werden wieder wertgeschätzt und Genügsamkeit prägt die nächsten Wochen.